Malaysia Teil 2 – Langkawi

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Willkommen in Langkawi, eine kleine Insel im Nordwesten von Malaysia. Nach Kuala Lumpur war dies für mich erstmals wieder ein kleiner Kulturschock. Bereits nach einigen Stunden wusste ich, dass es mir hier schnell langweilig werden könnte. Die Insel ist klein und man hat sie schnell erkundet. Am Abend läuft hier nicht viel, ausser man weiss wohin man gehen muss. Zeit zum Relaxen heisst das! Ich brauche da immer erst ein wenig Anlaufzeit um mich an die Ruhe zu gewöhnen :) Unseren ersten Tag nutzen wir um die Gegend um den Cenang Beach zu erkunden. Dies ist der Ort in Langkawi wo sich alles abspielt und wo man Leben findet :) Man hat uns gesagt, dass man die Insel am besten per Auto erkundet. Taxis kosten hier in Cenang Beach immer 10 Ringgit, egal ob für 10 Meter oder 200 Meter. Wir hatten noch die Nummer von einem Autovermieter vom Flughafen und haben diesen angerufen und ein Mietauto für die Woche organisiert. Alles lief ganz unkompliziert und wohl auch nicht ganz korrekt aber so ist das hier in nun mal. Unterschreibe bitte hier und bring das Auto am Sonntag zurück… Wir haben umgerechnet 75 Franken für eine Woche Automiete bezahlt. Unser Auto war ein kleiner, härziger «Produa Viva». Dies ist eine Malaysische Automarke.

Am Abend sind wir nach Empfehlung von Lonely Planet ins «Red Tomato» essen gegangen. Eines der besten Restaurants in ganz Langkawi wie wir herausgefunden haben. Das Restaurant wird von deutschen geführt und bietet aber vorwiegend italienische Küche an. Die Pastas und Pizzas waren sehr lecker. An diesem Abend haben wir auch unsere neuen Schweizer-Freunde Matt und Chrigi kennen gelernt. 2 Jungs aus der Ostschweiz. Wir kamen schnell ins Gespräch und haben den Abend zusammen verbracht. Aus Minuten wurden Stunden und schlussendlich war es morgen früh als wir endlich ins Bett kamen. Als sie uns im Red Tomato herausgeschossen haben gingen wir von Bar zu Bar bis alles zumachte :) Wir spielten Kartenspiele und Trinkspiele und der Abend war sehr lustig 😀

Die nächsten Tage in Langkawi verbrachten wir grösstenteils mit den Jungs. Wir erkundeten die Insel von A-Z aber im gemütlichen Tempo und genossen schlussendlich unsere Woche auf Langkawi in vollen Zügen. Es tat gut es einmal etwas gemütlicher angehen zu lassen, wenn man schon die Zeit dazu hat. Gegessen haben wir regelmässig im Red Tomato oder in anderen tollen Restaurants. Wir haben auf jeden Fall gut gelebt.

An einem Tag gingen wir mit den Gondeln auf einen Berg wo man eine super Aussicht über Langkawi hat. Es gibt dort auch eine Skybridge. Als Schweizer sind wir uns Gondelfahren ja gewöhnt, aber wir waren uns nicht ganz sicher wie oft diese Bahn gewartet wird und wie alt die Gondeln wirklich sind. Womöglich werden die ausrangierten der Schweiz nach Malaysia verschickt 😛 Unser mulmiges Gefühl hat uns zum Glück getäuscht und wir sind heil oben und auch wieder unten angekommen. An diesem Abend genossen wir noch eine tolle Abkühlung im Meer bei Sonnenuntergang.

An einem anderen Tag gingen wir zu den «Seven Wells» Wasserfällen. Dort hat es uns besonders gut gefallen. Ein ruhiges Plätzchen irgendwo am Berg im Wald wo man im Wasserfall und dessen Pool baden kann. Das war sehr gemütlich und wir sind bestimmt ewig dort gewesen. Am Schluss kam dann noch eine Affenherde bei uns vorbei. Zum Glück waren die Affen aber nicht aggressiv. Gegen Abend gingen wir zu einem weiteren schönen Strand, leider diesmal ohne Sonnenuntergang da man diesen von dort aus nicht sehen konnte.

Da die Jungs 2 Tage früher abreisten als wir, haben wir am letzten gemeinsamen Tag noch eine Halbtagestour gebucht. Die Tour brachte uns zu einigen schönen Plätzen wo man sonst nicht hingehen kann da diese auf herumliegenden Inseln sind. Natürlich sind diese Touren immer überfüllt aber wir haben schliesslich auch praktisch nichts dafür bezahlt. 1. Stopp war der «Pregnant Maiden Lake». Ein Süsswassersee mitten auf einer Insel. Das Wasser war sehr warm und wir konnten ca. 1 Stunde dort verbringen. Wir stoppten kurz bei einer anderen Insel um bei der Adlerfütterung zuzusehen und gingen dann weiter zu einem Strand welcher der schönste von Malaysia sein soll. Leider war der Strand nicht so schön und wir haben deshalb nicht so lange gebadet. Zurück in Cenang Beach gingen wir auf einen Drink ins D’Cliff (eine Bar auf einem Felsen) und schauten den Sonnenuntergang an. Am Abend trafen wir Matt und Chrigi ein letztes Mal zum Essen in einem tollen Steakrestaurant und genossen den letzten Abend mit ihnen bei Drinks und tollen Gesprächen.

Und dann waren wir wieder alleine. Nach 4 tollen Tagen zu viert war dies irgendwie ein komisches Gefühl wieder nur zu zweit zu sein. Wir genossen die Zeit mit den Jungs wirklich sehr und mussten uns erst wieder daran gewöhnen alleine zu sein :) Die letzten 2 Tage auf Langkawi genossen wir mit Sonnenbaden, Bananaboat fahren, Drinks und gutem Essen. Bananaboat fahren war ein wichtiger Punkt auf Mikaels To-Do-Liste, welcher dann auch abgehakt wurde :) Auch die Massage am letzten Abend durfte nicht fehlen solange wir es uns hier noch leisten können. Das Leben wird definitiv anders werden in Australien und das waren wir uns bewusst :)

Der 10. Januar 2016 war unser Reisetag. Wir gingen genug früh zum Flughafen und warteten und warteten und warteten…. Unser Flieger nach Kuala Lumpur hatte Verspätung. Ich wurde immer wie nervöser da ich unsere Umsteigezeit in Kuala Lumpur schwinden sah. 3 Stunden Zeit hatten wir eingeplant und der Flieger nach Darwin würde nicht warten, da es kein Anschlussflug ist und wir die Inlandflüge von Kuala Lumpur nach Langkawi und zurück selbst gebucht hatten. Unser Flieger hatte über eine Stunde Verspätung und in Kuala Lumpur angekommen mussten wir auch noch 30 Minuten aufs Gepäck warten. Die Zeit lief und die Minuten verstrichen wie Sekunden. Zu der Zeit als wir unser Gepäck hatten waren es nur noch 60 Minuten bis zum Abflug nach Darwin und wir hatten noch nicht einmal eingecheckt und mussten zu unserem übel auch noch Terminal wechseln. Wir rannen wie wohl schon lange nicht mehr in unserem Leben und kamen völlig ausser Atem 40 Minuten vor Abflug beim Check-in an. Gerade noch so in letzter Minute haben wir es also auf unseren Flug nach Darwin geschafft. Uns fiel ein grosser Stein vom Herzen… neue Flüge hätten uns wohl ca. 500.- pro Person gekostet!

Fazit: Um Malaysia vollkommen zu erkunden hätten wir definitiv viel mehr Zeit gebraucht. Die Leute, welche wir getroffen haben waren super und hilfsbereit und die Plätze welche wir besucht haben atemberaubend schön. Und so haben wir beim nächsten Mal immer noch viel zu erkunden im schönen Malaysia :)

2 Kommentare “Malaysia Teil 2 – Langkawi

  • Adi 29. April 2016 at 6:00 Reply

    Schöne Bricht!! Ihr sind aber au bizzli hinedrii :-)) cheers us Singapur Adi & Yvette

    • admin 29. April 2016 at 7:57 Reply

      Hey Adi! Merci viu mau :) ja i bi am ufhole… und bi euch geits nümme lang bis hei! Liebi Grüessli

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